Unser Reisemobil, hier noch mit Radkappen. Die hat man uns in Italien leider geklaut. Beim nächsten Italienbesuch werden wir die wohl vorher abnehmen.
Mit dem Eintritt in den vorgezogenen Ruhestand haben wir uns 2020 ein Reisemobil angeschafft.
Es ist eine Sonderedition des Dethleffs 6717 (Firma Glück in Sulzemoos) auf Fiat-Basis.
Wie viele andere haben wir nicht erst seit dem Ausbruch der Pandemie schlechte Erfahrungen mit Reisebuchungen machen müssen und sind nun froh, dass wir uns mit diesem Gefährt im größten Teil Europas frei bewegen können, ohne die lästigen Portale bemühen zu müssen. Streikdrohungen, Vorkasse und lange Vorausplanung sind jetzt kein Thema mehr. Übernachtungskosten bleiben in einem überschaubaren Rahmen und selbst teure Großstädte werden erschwinglich. Und wir schlafen immer in unserem Bett, in den Hotels gab es da schon mal die eine oder andere unangenehme Überraschung. Auch das ständige Kofferschleppen in Hotels und Jugendherbergen hat ein Ende und wir können stets kurzfristig entscheiden, wie die Reise weitergeht. Selbst der teure Diesel schreckt uns nur bedingt, denn der größte Kostenblock sind immer noch die Übernachtungen und da lässt sich ordentlich sparen. Und mit einer klugen Auswahl von Fahrtroute und Fahrtziel sind auch beim Diesel und bei den Mautkosten deutliche Einsparungen möglich. Wenn wir etwas haben, dann ist es Zeit. Zwischen April und Oktober steht unser Gefährt nun immer auf Abruf und wenn uns der Hafer sticht, sind wir innerhalb von wenigen Tagen startklar.
Unser schönes breites Bett. Da passt sogar noch das Enkelchen mit hinein. Und wenn das größer ist, haben wir ja auch noch ein Hubbett.